- Cardano betreibt aktuell 2.900 aktive Knoten und ist damit die zweitgrößte Blockchain nach Validator-Anzahl, hinter Ethereum mit 896.600.
- Im Juni startet das Leios-Testnet, das Cardanos Durchsatz auf bis zu 1.000 Transaktionen pro Sekunde bringen soll.
Cardano betreibt laut Token Terminal aktuell 2.900 aktive Knoten und liegt damit hinter Ethereum mit 896.600, aber vor allen anderen großen Layer-1-Netzwerken. Cardano zählt in dieser Statistik Stake Pool Operators, also Betreiber von Server-Knoten, auf die ADA-Halter ihre Stimmrechte delegieren. Ein einzelner Pool bündelt dabei das Kapital tausender Nutzer und tritt im Netzwerk als ein einziger Knoten auf.
Ethereum als größter Validator zählt dagegen jeden Validator separat, der mindestens 32 ETH einsetzen muss und direkt am Konsens teilnimmt. Über 63 Prozent des gesamten ADA-Angebots sind aktiv gestakt, ohne Lock-up-Pflicht und ohne Slashing-Risiko. 2.900 unabhängige Pools bedeuten, dass kein einzelner Akteur das Netzwerk ohne massive Kapitalkonzentration kontrollieren kann.
CARDANO BECOMES 2ND LARGEST NETWORK BY VALIDATORS
The @Cardano_CF network currently boasts roughly 2,900 validators, making it the second biggest blockchain by validator count outside of @Ethereum.
Data from Token Terminal shows that $ETH still leads with an eye-watering… pic.twitter.com/D0fiXSRzDk
— BSCN (@BSCNews) May 12, 2026
Was institutionelle Investoren gerade tun
Grayscale hat seine ADA-Allokation im Smart Contract Fund von 17,96 auf 18,33 Prozent erhöht und gleichzeitig die Ethereum-Gewichtung um 1,06 Prozentpunkte reduziert. ADA ist damit die drittgrößte Position im Fonds, hinter Solana und Ethereum. T. Rowe Price hat bei der SEC einen aktiven Krypto-ETF unter dem Ticker TKNZ beantragt und ADA mit 3,37 Prozent als siebtgrößte Position aufgenommen, hinter Bitcoin und Ethereum, aber vor Solana, Avalanche und Polkadot. T. Rowe Price verwaltet 1,7 Billionen Dollar und prüft Assets vor einer Aufnahme auf Liquidität, Regulierungsrisiko, Marktstruktur und Verwahrbarkeit.
Grayscale plant darüber hinaus einen eigenständigen ADA Spot-ETF unter dem Ticker GADA, der aus dem bestehenden Cardano Trust konvertiert werden soll. Auch Bitwise und Canary Capital haben eigene ADA ETF-Anträge laufen, sodass Ende 2026 mehrere ADA ETFs gleichzeitig an den Start gehen könnten. Nach dem Start von CME ADA Futures am 9. Februar 2026 läuft eine sechsmonatige Reifefrist, die den Weg für eine Spot-ETF-Prüfung ab August 2026 freimacht. Die SEC-Entscheidungsfrist endet am 23. Oktober 2026.
Liefert Cardano endlich oder ist 2026 ein weiteres verlorenes Jahr?
Im Juni startet das öffentliche Leios-Testnet, das den Durchsatz auf 200 bis 1.000 Transaktionen pro Sekunde bringen soll. Wenn die Simulationen stimmen, löst Cardano damit das Problem das Kritiker seit Jahren als Totschlagargument nutzen. Ende Juni folgt der Van Rossem Hard Fork mit Protokollversion 11. Er fügt Plutus neue kryptografische Funktionen hinzu, darunter Array-Typen und modulare Exponentiation.
Cardano hat Fristen verschoben, Versprechen gemacht und Anleger enttäuscht, aber Leios zeigt in Simulationen konkrete Durchsatzzahlen. Van Rossem läuft auf dem Testnet, T. Rowe Price hat ADA einer regulierten Due-Diligence-Prüfung unterzogen und ist long gegangen. Grayscale, Bitwise und Canary Capital ebenfalls. Vier Häuser die zusammen Billionen verwalten haben 2026 auf dasselbe Asset gesetzt.






